Michael Schrey

Hier stellen wir Euch etwas aus dem sportlichen Leben unseres Sportleiters, Michael Schrey aus Wallenhorst vor.


 

04. April 2007: Starker Saisonauftakt für Mühlner-Motorsport und Michael Schrey Am letzten März-Wochenende startete für das im belgischen Spa-Francorchamps ansässige Mühlner Motorsport Team die Saison 2007 mit dem ersten Lauf zur Deutschen Langstreckenmeisterschaft auf dem Nürburgring. Michael Schrey (Wallenhorst) und Jochen Krumbach (Eschweiler) fuhren jenen Porsche 997 GT3, mit dem das Mühlner Team bereits 2006 die Wertungsgruppe H gewonnen hatte und der nun in der neu geschaffenen Klasse für 997 Cup Fahrzeuge gegen harte Konkurrenz antrat. Krumbach fuhr bereits 2006 einmal im Mühlner Team, für Schrey war es der erste Einsatz für die seit Jahren gerade im Langstreckenbereich sehr erfolgreiche Mannschaft. Bereits in freien Training am Freitag zeigte sich, dass die Konstellation aus den beiden Fahrern und der eingespielten Mechaniker Crew sehr harmonisch war und so ging man zuversichtlich ins Qualifying am Samstagmorgen. Das 90-minütige Qualifying war erst von teilweise feuchter Strecke und dann von zahlreichen Unfällen und einer daraus resultierenden Unterbrechung gekennzeichnet. Daher war man bei Mühlner Motorsport mit einem dritten Startplatz auch zufrieden. "Bei den heute vorherrschenden Bedingungen wollten wir kein unnötiges Risiko eingehen und haben uns nicht an einer aggressiven Zeitenjagd beteiligt", erklärt Teamchefin Renate-Carola Mühlner. Krumbach fuhr den Startturn und bekam von Bernhard Mühlner die Anweisung, sich nicht in unnötige Auseinandersetzungen mit den beiden vor ihm liegenden Wettbewerbern verwickeln zu lassen. Er solle das Auto schonen, denn ein 4-Stunden-Rennen würde ja bekanntlich nicht in den ersten Runden entschieden. Dem gehorchend kam er dann auch als Dritter zum ersten Tankstopp um den problemlos laufenden Porsche an Schrey zu übergeben. Durch einen perfekten Boxenstopp verschaffte sich das Mühlner Team einen ersten Zeitvorteil. Durch die homogene Fahrerpaarung im Mühlner Team ging dann die Strategie im zweiten Stint voll auf. Schrey fuhr erst die Lücke auf den Zweitplatzierten zu und als er diesen überholt hatte, blies er zur Attacke auf den bis dahin Führenden. Durch eine konstante und schnelle Runde nach der anderen näherte er sich und ging schließlich vorbei, so dass er als Erster zum zweiten Tankstopp an die Box kam. Aus taktischen Gründen wurde dann entschieden, dass Schrey auch den Schlussturn fahren sollte, da er den Streckenzustand kannte und direkt weiter Feuer machen konnte. Alleine auf der Outrunde nach dem Stopp nahm er den Verfolgern, die auf andere Fahrer gewechselt hatten, die ihren Rhythmus noch nicht gefunden hatten, über 30 Sekunden ab und baute auch danach den Vorsprung kontinuierlich weiter aus. Durch die über das ganze Rennen hinweg schnellen Rundenzeiten lagen Krumbach und Schrey in derselben Runde wie der Gesamtführende auf einem hervorragenden fünften Gesamtrang von 170 gestarteten Fahrzeugen. Daher wurde Schrey nach der 26 Runde noch zu einem Splash and Dash Stopp an die Box beordert um dann nach 27 Rennrunden als Klassen- und Wertungsgruppensieger über die Ziellinie zu fahren. "Unser Porsche ist ohne das geringste Problem gelaufen, Michael und Jochen sind super schnell und zugleich sicher und unfallfrei unterwegs gewesen und last but not least hat sich unsere Strategie voll ausgezahlt", gab Bernhard Mühlner nach dem erfolgreichen Saisonauftakt zufrieden zu Protokoll. Beim nächsten Lauf zur Deutschen Langstreckenmeisterschaft auf dem Nürburgring am 14. April wird auch Mühlner Stammfahrer Heinz-Josef Bermes wieder am Start sein.
(Text: Mühlner Motorsport; Bilder: Jürgen Ruhrmann)


 

Michael Schrey 6. beim Porsche Michelin Supercup in Monza Beim Finale des Porsche Michelin Supercups in Monza (Italien) fuhr unser Sportleiter Michael Schrey auf einen hervorragenden sechsten Platz. Das Rennen, welches im Rahmen der Formel 1 stattfand, bildete den Abschluss der Saison 2006. Auf der Hochgeschwindigkeitsstrecke im Norden Italiens zeigte der 23-jährige Sportler des MSC Osnabrück ein tolles Rennen und kämpfte sich nach einem schwierigen Qualifying bis auf Position 6 nach vorne. Gewonnen wurde das Rennen vom ehemaligen DTM-Piloten Uwe Alzen vor dem aktuellen Meister Richard Westbrook und einem weiteren DTM-Piloten und Supercup-Rekordchampion Patrick Huisman. In der Abschlusstabelle belegt Michael Schrey den achten Platz im 31 Mann stark besetzten Fahrerfeld und ist zudem in der Premierensaison Newcomer des Jahres geworden. Damit endet eine nahezu perfekte Saison, die im nächsten Jahr unter einem noch besseren Stern stehen soll.


02. Juli 2006: 24 Stunden Rennen und Porsche Michelin Supercup Indianapolis Michael Schrey bestritt in diesem Jahr sein erstes 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring. Bei herrlichem Wetter und Temperaturen um die 30 Grad waren die äußeren Bedingungen ideal für diesen Klassiker. Am Start war er mit einem 300 PS starken Seat, der nicht wie gewohnt in der Cup Klasse, sondern in einer Spezialklasse unterwegs war. Nach dem Qualifying stand ein dritter Platz in der Klasse zu Buche, den die Besetzung Schrey, Heyer, Mühlenz und Moro auch zu Beginn des Rennens lange halten konnten. Doch in den späten Abendstunden geriet Teamkollege Kenneth Heyer auf eine Ölspur im Bereich Wippermann, wodurch das Auto stark beschädigt wurde und eine 4-stündige Zwangspause eingelegt werden musste. Um 4 Uhr morgens ging Michael Schrey dann mit dem leicht zerpflückten Auto wieder raus und dem Team gelang es sogar, sich wieder an die Top 100 heranzufahren. Doch 2 Stunden vor Ende kam dann das endgültige Aus, als der Italiener Moro die Curbs zu stark überfuhr und die Ölwanne aufplatzte.


Mit diesem gemischten aber auch erlebnisreichen Gefühl ging es daraufhin letztes Wochenende in die Staaten nach Indianapolis. Schon das freie Training mit Position 9 machte Hoffnung für das Wochenende, obwohl dieses nach einem Gewitterschauer im Regen stattfand. Im ersten Qualifying sprang dann nur der 15. Platz raus, was aber hauptsächlich an einem verstellten Exzenter hinten links gelegen hatte. Denn schon im darauf folgenden zweiten Qualifying kam es zum besten Trainingsergebnis mit Platz 9, was gleichzeitig auch Hoffnung fürs erste Rennen gab. Hier hatte der MSCler nach einem Schlag aufs Heck des Porsches mit einem geschlossenen Auspuff zu kämpfen, belegte trotzdem noch einen guten 7. Rang bzw. 5. Rang in der Punktewertung, weil sich zwei Gastfahrer davor platzierten. Im 2. Rennen kam es dann noch besser. Mit einem guten Start kam Schrey als 8. aus der ersten Runde zurück und befand sich in einer 5er-Kampfgruppe unter anderem mit Alzen, Lietz und Burt, dem zweitplatzierten aus dem ersten Rennen. Vier Runden vor Schluss übernahm der Wallenhorster die Spitze dieser Gruppe und musste sich daraufhin gegen heftige Attacken von Burt wehren. Bis zur Zielflagge hielt er diese 5. Position und konnte sich so über das beste Saisonresultat freuen. Man kann also sagen, dass USA wirklich eine Reise wert war. Am kommenden Wochenende geht es zur Langstreckenmeisterschaft, wenn es dann darauf den nächsten Lauf zum Porsche Supercup in Magny-Cours / Frankreich gibt.

09. Mai 2006:Erneuter Punktgewinn beim Großen Preis von Europa

Schwieriger als erwartet hat sich das F1 Wochenende auf dem Nürburgring gezeigt. Nach einer guten Position im freien Training war es wieder einmal das Qualifying, welches nicht nach Wunsch funktionierte. Michael Schrey musste beim Heimspiel mit Platz 20 Vorlieb nehmen.

Nach einem durchwachsenden Start erwies sich das Rennen als ebenfalls nicht einfach. Bereits in der ersten Runde gab es eine Kollision in der NGK-Schikane, zusätzlich erhebliche Bremsplatten auf der Vorderachse, wodurch ein Untersteuern bis zum Ende des Rennens entstand. Durch diese Probleme können Team und Fahrer durchaus zufrieden mit dem fünfzehnten Platz und so mit einem Punkt sein.

Viel Zeit über dieses Ergebnis zu grübeln gibt es allerdings nicht. Bereits an diesem Wochenende geht es beim Großen Preis von Spanien in Barcelona weiter. Übertragen wird das Rennen erneut live auf Eurosport von 11:15 bis 12:00 Uhr.



23. April 2006: Michael Schrey holt die ersten Punkte in Imola

Im Rahmen des großen Preises von San Marino im Porsche Supercup konnte Michael Schrey mit Platz 13 die ersten Punkte der Saison erzielen. Nur von Platz 20 ins Rennen gestartet, konnte sich Schrey nach gutem Start Position für Position nach vorne arbeiten. Nach einem Ausritt durchs Kiesbett gegen Rennende war eine bessere Position verhindert worden. Dennoch waren Team und Fahrer mit dem Wochenende zufrieden. „Bei einem Feld von 30 Autos und der entsprechenden Leistungsdichte noch knapp an die Top 10 von Startposition 20 heranzufahren ist schon ok. Außerdem bereitete mir die Charakteristik der Strecke große Probleme und für mich sind nun mal die meisten Strecken im Kalender Neuland. Ich freu mich aber schon definitiv auf den Nürburgring", so Schrey.

Dieses Rennen findet schließlich in zwei Wochen im Rahmen des großen Preises von Europa statt. Dort erhoffen sich alle, auch aufgrund der Streckenkenntnis, ein gutes Resultat.


Die Saison 2006 kam für Ihn sicherlich anders als gedacht. Mit dem Porsche Michelin Supercup, der im Rahmen der Formel 1 stattfindet, hat sich Michael Schrey in ein professionelles Betätigungsfeld begeben, welches er nur teilweise vom Seat Leon Supercopa des letzten Jahres kannte.

Die 12 Rennen im Supercup nehmen an den europäischen F1 Rennen sowie am Grand Prix in Bahrain und Indianapolis teil. Der Saisonauftakt in Bahrain verlief sehr positiv, obwohl durch eine Überrundungskollision zu Beginn des Rennens die Chancen auf eine beinahe Top Ten Position verloren gegangen sind. Dennoch blicken das Team Konrad Motorsport und Michael Schrey mit Vorfreude auf das nächste Rennen am 22./23. April in San Marino (Live auf Premiere am Sonntagmorgen).

Noch kurzfristiger als das Engagement bei Porsche, hat sich der Einsatz in der neu geschaffenen Seat Langstreckenmeisterschaft auf der Nürburgring Nordschleife ergeben. Mit dem letztjährigen Teamkollegen Jarkko Venäilläinen wird Michael Schrey an neun der zehn Wertungsläufe im Team MSZ Rhein Rur teilnehmen. Zusätzlich ist der Einsatz beim 24 h Rennen geplant. Hier werden die beiden Supercopa Piloten Marcel Laseé und Kenneth Heyer dazu stoßen, die ansonsten im MSZ Team im Seat Leon Supercopa unterwegs sind. Das erste Rennen zur Langstreckenmeisterschaft fand bereits letztes Wochenende statt. Nach Trainingsbestzeit und komfortabler Führung im Rennen musste der Wagen nach Halbzeit lange an die Box, so dass nur noch der dritte Platz in der Klasse erreicht wurde.

Beim nächsten Rennen kommt es leider zu einer Überschneidung mit dem Porsche Supercup in Imola, so dass Letzterer natürlich vorgezogen wird.

Auch der Porsche 935 wird in dieser Saison sporadisch in nationalen GT Serien eingesetzt werden. Wo und wann dies passieren wird, steht noch nicht fest; es wird aber rechtzeitig bekannt gegeben.

Hier nun noch einige interessante Links zu den Themen:
Team Porsche Michelin Supercup
Team Seat Langstreckenmeisterschaft
Website Porsche Michelin Supercup
Porsche Website
Website Langstreckenmeisterschaft